Following the birds
Montag, 17. April 2017
Sport
Sport wird oft als etwas angesehen,was ein nötiges Übel ist,etwas was man machen sollte,worauf man aber gar keine Lust hat.So war es auf jeden Fall für mich.Sport im Verein war zum Beispiel so ein Ding.ES war ein Termin in meinem Kalender,zu dem ich mich regelrecht zwingen musste.Leider habe ich nie DEN Sport für mich gefunden,sondern wirklich alles ausprobiert von Jazz Dance über Volleyball zu Rudern.Nichts davon war dauerhaft,meist nur für ein Jahr oder weniger.Irgendwann habe ich dann angefangen Fitness in meinem Zimmer zu machen,denn ich habe mich schon irgendwie schlecht gefühlt,so ganz ohne körperliche Aktivität.Und diese Art von Sport hat mir sehr gut gefallen.Auf YouTube gibt es so viele verschiedene Kanäle und Videos,welche man leicht nachmachen kann.Für mich war wichtig,dass es Übungen sind,die ich einigermassen kann,da ich sonst sehr schnell aufgebe.Natürlich hatte ich Phasen,wo ich mal mehr und mal weniger Sport gemacht habe.Mittlerweile versuche ich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Sport zu machen,je nachdem,wonach mir grad der Sinn steht,Kraft Training,Yoga oder einfach etwas Kickboxen.Ausserdem gehe ich mindestens einmal die Woche ins Fitnessstudio.Das gibt einem nochmal die Möglichkeit gezielt Muskeln aufzubauen.
Was sich sagen will,ist das man Sport nicht an sich hassen sollte,denn es gibt so viele verschiedene Sachen und jeder kann etwas finden,an dem er dann festhalten kann.
Denn man sollte Sport machen,weil es einem gut tut und nicht als etwas schlimmes ansehen.
Dein Körper ist wichtig und verdient es gut behandelt zu werden.Neben gutem Essen zählt eben auch Sport dazu.

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Samstag, 15. April 2017
Titel
Dieser Blog hat seinen Titel aus einem bestimmten Grund."Following the birds" heißt: Den Vögeln folgen.
Gänse ziehen immer im Herbst Richtung Süden,also sie folgen den warmen Strahlen der Sonne.Und ich finde das beschreibt auch unser Leben.Oder sollte es zumindest.Denn das Leben besteht aus viele wunderschönen Dingen und wir sollten diese Dinge wertschätzen und sie als unsere persönlichen Sonnenstrahlen sehen.Anstatt also den traurigen und qualvollen Momenten in unserem Leben ausweichen zu wollen,sollten wir uns ganz einfach auf die guten Sachen konzentrieren.Natürlich gibt es Auf- und Abs.
Aber man kann lernen damit umzugehen.Ich hatte eine Phase in der es mir nicht gut ging,weil ich das Gefühl hatte in schlechten Dingen zu versinken.
Ich konnte einfach nicht mehr und dann habe ich mich einfach raus in den Regen gestellt.Wer das schon einmal gemacht hat,kennt diesen Duft und diese frische in der Luft.In dem Moment hatte ich das Gefühl,als würden alle Lasten von meinen Schultern gewaschen und danach war ich zwar plitschnass,fühlte mich aber wie neu.
Außerdem ist es wichtig sich ab und zu etwas Zeit für sich zu nehmen.Sei es einfach ein Tag im warmen mit warmem Cacao und einer guten Serie,oder ein Tag mit den Freundinnen,die man lange nicht gesehen hat,oder eben ein Wellness-Wochenende.
Sucht euch einfach aus,was euer Süden ist,zu dem ihr fliegen könnt,wenn es mal wieder kalt wird.

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Make the kitchen yours
Wenn man unzufrieden mit seinem Körper ist und sich nach dem Essen unwohl und voll fühlt,dann gibt man sich meist selbst die Schuld.Man wirft sich vor keine Disziplin zu haben und steigert sich in diesen Selbsthass.Das schlimmste daran ist,dass man neben diesem Hass auf sich selbst auch den Genuss am Essen verliert.Auch ich war an diesem Punkt.Denn ich habe mir immer wieder vor Augen gerufen,dass es das Essen ist,was mich unglücklich macht.
Doch meine schlechte Laune führte immer und immer wieder zum Frustessen,womit der Teufelskreis erneut anfing.
Um aus dieser Sackgasse zu entkommen,habe ich angefangen die Küche zu meinem Reich zu machen.Wenn andere Menschen kochen,kannst du nicht unbedingt das essen worauf du grad Lust hast.Und das war für mich eine wichtige Erkenntnis.Selbst entscheiden zu können,was man essen möchte,gibt einem die Möglichkeit selber zu tun,was einem am gut tut.Und wenn man sich danach fühlt,sich auch ruhig etwas gönnen,aber eben nur dann,wenn man diese Entscheidung selbst trifft.Nicht einfach essen,was eben grad da ist,sondern selbst etwas schaffen,was man dann auch verdient hat.
Diese Freiheit ist befriedigender,da man sich bewusst für etwas entschieden hat.Zudem baut man eine ganz neue Beziehung zum Essen auf.Man lernt Rezepte gesünder zu gestalten,sodass man kein schlechtes Gewissen haben muss und kann sich eher selbst ein Dessert zaubern,als eins zu kaufen,was Chemikalien und anderes Gift enthält.
Mit dem Kochen hängt auch das Einkaufen zusammen.Und das wurde für mich zu einem schönen Ritual.Auch hier ist es schön im Supermarkt zu stöbern und sich zu nehmen worauf man eben grad Lust hat.Und dann Zuhause ist der Schrank nur mit Sachen gefüllt,die du liebst.
Rezepte kann man davor vorbereiten,um den Einkaufszettel parat zu haben.
Wer keine Kochbücher da hat,kann einfach auf Blogs gucken,oder sich bei Pinterest inspirieren lassen.

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Dienstag, 11. April 2017
Traum
Jeder Mensch hat einen Traum.Ein Ziel,welches oft unerreichbar scheint.Gerade als Teenager leiten einen diese Träume und beeinflussen somit unsere Handlungen.
So wie viele Mädchen,so habe auch ich den Traum zu modeln. Anfangs war es wie eine flüchtige Idee,die sich jedoch nach und nach in meinem Kopf festsetzte.Und irgendwann nahm diese Idee eine feste Gestalt an,sie gelangte an einen Punkt,wo sie nicht mehr unerreichbar schien,sondern immer realistischer wurde.
Ab diesem Punkt,habe ich das Modeln nicht mehr bloß als Traum gesehen,sondern als etwas,was tatsächlich mal Teil meines Lebens sein könnte.
Also war der erste Schritt für mich,die Menschen in meinem Leben einzuweihen.Das war gar nicht so leicht.Denn ich hatte ein wenig Angst als dieser Prototyp abgespeichert zu werden,mit dem viele den Begriff Model verbinden.
Also habe ich nur den Personen davon erzählt,die mir am nächsten stehen und von denen ich am ehesten auf Unterstützung zählen konnte.
Meinen Eltern und meiner besten Freundin.
Ich kann mir vorstellen,wie schwer dieses Gespräch auch für meine Eltern gewesen sein muss,aber in dem Moment war ich zu sehr mit mir beschäftigt,als das zu berücksichtigen.Die erste Reaktion war ganz offensichtlich nicht begeistert.Denn ich bin eine sehr gute Schülerin und da schwebte meinen Eltern natürlich etwas anderes vor,als als gestylte Puppe vor einer Kamera zu posieren.
Doch sie akzeptierten meinen Wunsch und hörten mir zu.Mit ihrer Erlaubnis habe ich jedoch nicht direkt angefangen mich in das neue Leben zu stürzen,sondern ich setzte mir selbst eine "Bedenkzeit" bis zu meinem 16. Geburtstag.
Der angegebene Grund dafür war,dass ich schauen wollte,ob es sich nur um eine Phase handelt,wovon man als Teenager ja viele hat.Doch im Nachhinein denke ich,dass ich auch ein wenig Angst vor dieser komplett neuen Welt hatte.Denn selbst nach Ablauf dieser Phase,schiebe ich die Bewerbung bei einer Agentur ein wenig vor mir her.
In meiner Umgebung gibt es zum Glück mehr als eine Agentur,denn meine Größe ist mit 172 cm nicht ideal für das Modeln. Dieser Punkt beschäftigt mich sehr und steht mir ein wenig im Weg.Das war denke ich auch der Anstoß dafür,mir etwas anderes an meinem Körper zu suchen,worauf ich einen Einfluss habe.Und zwar ist das mein Gewicht.Erst im Nachhinein wird mir schmerzlich bewusst,dass ich durch diesen Punkt meine anderen "Mängel" ausgleichen wollte.Von wegen,wenn meine Größe und mein Gesicht ihnen nicht gefällt,dann doch wenigstens mein Körper.
Ich habe schon immer sehr bewusst auf meinen Körper geachtet.Viel Sport und eine ausgewogene Ernährung haben überraschend früh einen Teil meines Lebens eingenommen.Wenn man aber jetzt als junges Mädchen versucht in dieses Schema zu passen,dann wird man immer strenger mit sich.Und so war das auch mit mir.Erst habe ich aufgehört mir regelmäßig süße Snacks zu gönne,was ich früher fast täglich getan habe.Das ist ja an sich nichts schlechtes.Doch ich habe auch angefangen fast täglich Sport zu machen.Meinem Körper tut das sehr gut und wenn ich einmal diese kleine Session ausfallen lasse,merke ich,dass ich gleich etwas unausgeglichener bin.
Während ich also dieses,für mich,bewusstere Leben geführt habe,wurde ich immer häufiger auf meine Figur angesprochen.Und zwar nicht,wie toll ich aussehe,sondern eher ein "Mensch du bist aber dünn geworden".Es kommen auch immer häufiger Komentare,wie "Ich hab Angst dich zu zerbrechen" oder "Hier iss das,du kannst es gebrauchen".Vielleicht denken jetzt einige,dass das doch ziemlich cool ist,aber das ist es nicht.Denn genau wie man niemandem sagen sollte,dass er dick geworden ist,so ist auch diese Art eine Beleidigung.Denn ich war super mit meinem Körper zufrieden.So zufrieden,wie schon lange nicht mehr.Und dann verletzten einen diese Kommentare und geben einem das Gefühl,doch nicht gut zu sein,wie man ist.
Also habe ich versucht,diese Kommentare nicht mehr zu beachten,bis mich eine Freundin angesprochen hat,welche bereits Erfahrung mit Magersucht hat.Auch sie hatte sich Sorgen gemacht.Und das war schließlich der Moment an dem ich aufgewacht bin.Bis dahin hatte ich nicht gesehen,was all die Anderen versucht hatten mir zu sagen.Ich war nicht einfach nur dünn.Ich war schon fast knochig.Noch nicht krankhaft,aber durchaus Untergewichtig.
Noch jetzt spielt in meinem Kopf immer eine Seite gegen die Andere.Einmal das Wissen,dass sich viele Menschen Sorgen um mich machen und auf der anderen Seite der Traum eines Models.Jetzt ist es allein an mir,die Balance zwischen den zwei Seiten zu finden und mich nicht tiefer ins Verderben zu reiten. Denn dafür ist das Leben zu schön und der eigene Körper etwas zu wichtiges,um ihn so zu schänden.

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Letzte Aktualisierung: 2017.04.17, 13:25
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